Heute möchte ich dir gerne etwas über das Thema Burnout berichten. Ich kenne sehr viele Selbstständige in der Pferdebranche, die mehr als nur ein Burnout-Anzeichen zeigen. Vielen ist das allerdings noch gar nicht bewusst. 

Ich kann dir nur empfehlen, rechtzeitig die Notbremse zu ziehen. Damals hatte ich selbst einige Anzeichen und möchte dir gerne davon erzählen. Vielleicht erkennst auch du mögliche erste Anzeichen.

Was genau ist Burnout?

Es handelt sich um einen anhaltenden, emotionalen und körperlichen Erschöpfungszustand. Du fühlst dich überfordert, überarbeitet und leidest unter Dauerstress und Ärger. Laut Experten hat die Anzahl der Betroffenen in den letzten Jahren stark zugenommen. Mehr Leistung und die ständige Erreichbarkeit sollen wohl ihren Teil dazu beitragen. 

Vor allem Workaholics, Personen mit einem hohen Engagement in ihrem Beruf oder einem ausgeprägten Helfersyndrom sind mehr gefährdet. 

Anzeichen für Burnout

– Das Gefühl, unentbehrlich zu sein
– Das Gefühl, nie genügend Zeit zu haben
– Die Verleugnung der eigenen Bedürfnisse
– Die Verdrängung von Misserfolgen und Enttäuschungen
– Die Einschränkung von sozialen Kontakten
– Psychische und körperliche Beschwerden

Weitere Anzeichen für Burnout erfährst du in der gesamten Podcast-Episode.

Meine eigene Geschichte

Seit dem 01.01.2020 bin ich in Vollzeit Selbstständig. Vorher war ich im Vertrieb in Teilzeit angestellt und bin grundsätzlich sehr engagiert und energievoll. Zur Risikogruppe zählte ich also schon, habe allerdings sämtliche Anzeichen immer zur Seite geschoben. Vor Stress bin ich oft heulend zusammengebrochen und wusste nicht, wie ich den Tag noch schaffen soll.

Letztendlich habe ich mich von den Dingen getrennt, die mir Energie raubten und mich nicht glücklich machten. Somit konnte ich noch in letzter Sekunde die Notbremse ziehen.

Wichtig ist, dass du erkennst, dir zu viel zugemutet zu haben und ausreichend Ruhe zur Regeneration findest.

Meine Tipps für dich

Du darfst auch mal schlechte Zeiten durchleben, allerdings solltest du auch auf deine eigenen Bedürfnisse achten. Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn du eine Pause benötigst. Gerade in der Pferdebranche möchten wir doch achtsam sein, die Pferde artgerecht halten und pferdefreundlich trainieren. Das sollten wir also auch für uns selbst umsetzen können.

Ich bin kein Psychologe und darf daher keinen therapeutischen Rat geben. Trotzdem freue ich mich, dir einen kleinen Einblick in das Thema Burnout geben zu können.