In der heutigen Podcast-Folge habe ich noch einmal Tine Hlauscheck zu Gast. Tine war eine meiner ersten Coachingkunden, die ich in einer für sie schwierigen Zeit kennengelernt habe. Sie erzählt, was sich seitdem verändert hat und über ihre Meistertrainer Ausbildung. Tine ist mein Paradebeispiel dafür, was passieren kann, wenn man an einem Projekt dranbleibt und sich immer wieder neu erfinden kann.

Mehr über Tine, ihr Angebot und die Meistertrainer Ausbildung erfährst du auf ihrer Webseite.

Ausbilden statt aufgeben - Tines Meistertrainer Ausbildung

Als Tine das Coaching bei mir begann, war sie mit ihrem Job alles andere als wirklich glücklich. Wie viele Einzelselbstständige in der Pferdebranche hatte sie viel Arbeit, viel Stress, wenig Zeit und zu wenig Geld, um mit dem großen Ganzen zufrieden zu sein. Als Trainerin hatte sie das Gefühl, auf der Stelle zu treten, nicht wirklich voran zu kommen. Und obwohl sie ihren Job eigentlich immer geliebt hat, hatte sich eine Art Langeweile und Frust eingestellt, Pferdebesitzern immer wieder das gleiche zu erzählen. Am Anfang stand sogar ihr Plan, ihr Kreis-Meister-Konzept aufzuarbeiten, um es komplett zu verkaufen. Begeistert von diesem Konzept und Tine als Trainerin haben wir jedoch zusammen einen Plan B entwickelt: eine eigene Trainerausbildung. Und ausnahmsweise hat Corona hier mal etwas Gutes ermöglicht.: Tine fand die Zeit und die Nerven, um die Ausbildung zu entwickeln – und ihr Leben komplett zu verändern.

„Es war gut, dass es damals so doof war – denn jetzt ist es richtig gut.“

Mit ihrem heutigen Angebot hat Tine es geschafft, ihr Angebot auf einem wesentlich höheren Level anzubieten. Zusätzlich arbeitet sie mit den Menschen zusammen, die genauso für diese Arbeit am und mit dem Pferd brennen, wie sie. Auch finanziell steht sie wesentlich stabiler auf den Füßen und kann sich auch mal etwas gönnen. Mit dieser Freiheit kommt jedoch auch eine größere Verantwortung: So investiert sie beispielsweise viel in Dozenten für ihre Trainerausbildung. Ihre Erfahrungen aus dem Coaching und der eigenen Arbeit am eigenen Unternehmen teilt sie übrigens auch mit ihren Trainerinnen und Schülerinnen und ermöglicht damit nicht nur eine tolle Ausbildung rund um das Pferd sondern vermittelt auch hochwertiges und wichtiges Businesswissen.

Tine ist es wichtig zu akzeptieren, dass die Realität oftmals gar nicht so perfekt ist, wie sie uns in den Medien vorgestellt wird. Auch ihr passieren Missgeschicke, auch sie muss improvisieren und damit geht sie offen und ehrlich um. Spontane Herausforderungen und Hindernisse bieten aber auch neue Chancen. So musste sie zum Beispiel ein Modul in ihrer Ausbildung kurzfristig komplett umplanen, da die ursprüngliche Dozentin krankheitsbedingt ausfiel. Dadurch konnte sie jedoch eine ganz tolle, neue Dozentin für die Ausbildung gewinnen. Auch wenn solche Geschehnisse erst einmal für großen Stress sorgen, stellen sie sich im Nachhinein doch als wahrer Glücksfall heraus. Auch der Umgang mit negativen Erlebnissen als Trainer spielt in ihrem Ausbildungskonzept eine Rolle. Alle Schüler tauschen sich über eine eigene WhatsApp-Gruppe untereinander aus und geben sich Rückendeckung und Halt, auch, wenn mal etwas schiefläuft. Da sie selbst die Erfahrung gemacht hat, als Trainer und Soloselbstständige allein auf sich gestellt zu sein, ist ihr dieser Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung sehr wichtig.

Die Meistertrainer Ausbildung

Ende September 2022 startet Tine den mittlerweile dritten Ausbildungsjahrgang für angehende Meistertrainer. Die einjährige Ausbildung beinhaltet 9 Praxismodule die am Wochenende stattfinden und sich rund um die Arbeit am und mit dem Pferd drehen. An jedem Montag gibt es Theoriestunden, die online stattfinden. Die ganzheitliche Ausbildung umfasst pferdebezogene Themen wie die Reitlehre, funktionelle Anatomie, Bewegungsanalysen, dabei unterstützen Tierärzte und Chiropraktiker mit ihrem umfassenden Wissen. Ein zentraler Punkt ist aber auch die Arbeit am Reiter, insbesondere dessen Sitz und das Unterrichten inklusive Didaktik und Präsentationstechniken. Dazu gehört auch der psychologische Aspekt wie das Wissen um Persönlichkeitstypen. Zusätzlich beinhaltet die Ausbildung Module zu Gesundheitsthemen wie Zahn- und Hufgesundheit und Fütterung sowie zur Ausrüstung (Bitfitting, Sattelcheck). Und natürlich gibt es wichtigen Input zu Businessthemen wie Marketing und Selbstvermarktung. Insgesamt siebzehn tolle Dozenten wie Conny Röhm, Dr. Veronika Klein, Dr. Claudia Nebel-Töpfer, Dr. Vivian Gabor und Dr. Johanna Probst ermöglichen eine ganzheitliche und umfassende Trainerausbildung.

Wenn du dir einen Platz sichern möchtest, kannst du dich hier auf die Warteliste für den nächsten Ausbildungsstart im nächsten Jahr setzen lassen.